Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die technischen Analysten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt berichten von den aktuellen Aussichten der E.ON-Aktie.
Bei der E.ON-Aktie seien wieder einmal einige Chancen verpasst worden. Schließlich sei das Papier im letzten Jahr mehrfach an der nach wie vor fallenden 38-Monatslinie bei aktuell 14,12 Euro gescheitert und habe zudem die positiven Implikationen der markanten Lunten der letzten Monats- und Quartalskerzen konterkariert. In diesem Umfeld rücke das Mehrjahrestief von 2013 bei 11,82 Euro mehr und mehr in den Fokus. Ein Rutsch unter diesen Level machte den Stabilisierungsversuch der letzten Jahre endgültig zunichte und sorgte vielmehr für ein erneutes prozyklisches Verkaufssignal, das ein Abgleiten unter das Jahrtausendtief vom März 2003 bei 11,37 Euro implizieren würde.
Übergeordnet müsste die Kursentwicklung der letzten beiden Jahre dann als Schiebezone interpretiert werden, aus der sich ein rechnerisches Abschlagspotential von rund 3 Euro ableiten ließe. Ohnehin müsse solange ein Baissetrend konstatiert werden, wie das Versorgerpapier unterhalb der genannten Glättungslinie notiere.
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