E.ON, Pläne finden Beifall
12.03.2014 - 12:19:44 Uhr
XTB
Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Analysten bei xtb schauen auf jüngst veröffentlichte Informationen von E.ON und weisen auf die Entwicklung des Wertes hin.
Der deutsche Stromriese E.ON habe im vergangenen Jahr mit der Energiewende und einer schwachen Konjunktur in Südeuropa zu kämpfen gehabt. Dies hätte zur Folge, dass sich das Konzernergebnis nahezu halbiert habe. Der Gewinn sei dabei um 46 % auf 2,24 Milliarden Euro gefallen und das Ergebnis von Zinsen, Steuern und Abschreibungen habe sich um 14 % auf 9,315 Milliarden Euro reduziert. Unter den fallenden Zahlen leide auch die Dividende, die von 1,10 Euro auf 60 Cent pro Aktie korrigiert worden sei.
Damit treffe die Energiewende E.ON genauso hart wie andere deutsche Energiekonzerne auch. Um dieser jedoch entgegen zu wirken, plane das Unternehmen einen harten Sparkurs. Neben dem Verkauf von einigen Unternehmensteilen, wie zum Beispiel der Italienischen Tochtergesellschaft Eon Italia, wolle man auch 11.000 Arbeitsplätze abbauen. Außerdem wolle man einige Kraftwerke stilllegen, um die Stromerzeugerkapazität um 13 Gigawatt runterzufahren. Trotzdem, so die Experten bei xtb, scheine es so, als ob dem Vorstandsvorsitzenden Johannes Teyssen keine Heilmittel für die aktuelle Situation einfalle, denn der geplante Ausbau des Ökostromgeschäfts in Brasilien und der Türkei trage bislang noch keine Früchte.
Für 2014 gehe der Konzern daher von einem fallenden Konzernüberschuss zwischen 1,5 und 1,9 Milliarden Euro aus. Die offenen und klaren Worte seien heute Vormittag trotz des schlechten Zahlenwerkes gut angekommen, und so sei die Aktie der Düsseldorfer bereits um 0,86 % gestiegen.
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