Frankfurt (derivatecheck.de) - Die Marktexperten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt schauen auf die Entwicklungen und Perspektiven beim TecDAX.
Im Anschluss an die beiden Ausverkaufstiefs vom Januar und März bei 669/89 Punkten habe der TecDAX jeweils die Rückkehr in den langfristigen Aufwärtstrend seit August 2004 bei aktuell 780 Stellen geschafft. Zuletzt sei der Technologieindex aber an dem Widerstandsbündel aus der Parallelen bei 899 zum Erholungstrend seit Januar und der 200-Tagelinie bei 879 Stellen gescheitert. Falls nun das Korrekturtief vom 29. Mai bei 821 Punkten preisgegeben werden sollte, rücke der eingangs erwähnte Haussetrend seit Sommer 2004 wieder in den Fokus. Darunter bildeten verschiedene Hoch- und Tiefpunkte zwischen 769 und 758 Zählern den nächsten Auffangbereich.
Zur Zurückhaltung mahnen den Experten zufolge zudem die quantitativen Indikatoren. Während der Stochastik zuletzt ein neues Einstiegssignal sofort wieder negiert hätte, habe der MACD ebenfalls ein positives Schnittsignal versucht. Der Trendfolger sei aber an seiner Signallinie gescheitert, so dass sich ein Bullish Failure ergebe. Mit dem Aroon habe jüngst ein weiterer Trend folgender Indikator wieder auf "short" gedreht.
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Unterhalb von 821 Punkten droht dem TecDAX nach Einschätzung der Analysten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt ein weiterer Korrekturimpuls. Übergeordnet wäre dann die Zwischen-Rally seit dem Januartief als klassische abc-Korrektur innerhalb eines übergeordneten Baissetrends zu interpretieren.
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