Frankfurt a. M. (derivatecheck.de) - Die technischen Analysten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt berichten von den aktuellen Aussichten der Aktie der Deutschen Börse AG.
Eine interessante Konstellation zeige aktuell der Wochenchart der Aktie der Deutschen Börse AG. So habe sich die gesamte Schwankungsbreite der letzten sieben Wochen innerhalb der Kursspanne vom 23. November 2008 abgespielt. Auf der höheren Zeitebene des Monatscharts gelte diese Feststellung für die Monatskerzen vom November und Dezember, die jeweils innerhalb der Schwankungsbreite des Oktobers verblieben wäre. Gleichzeitig lägen in diesem Zeitfenster die Bolliger-Bänder sehr weit auseinander.
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Alle Phänomene sprächen für einen nachlassenden Verkaufsdruck. Damit sich ein Einstiegssignal ergebe, sei allerdings aus Sicht der Handelsexperten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt ein Ausbruch nach oben aus der seit acht Wochen gültigen Trading Range (obere Begrenzung bei 59,55 Euro) vonnöten. Gelinge der Aktie ein neues Achtwochenhoch, ergebe sich beträchtliches Anschlusspotenzial. Ein wichtiges Widerstandsbündel ergebe sich dann erst wieder bei 68,50/68,89 Euro. Auf diesem Niveau falle die fallende 38-Wochenlinie mit dem Hoch von Anfang November 2008 zusammen.
Andererseits wäre die Aktie zuletzt am steilen Abwärtstrend seit Ende Mai 2008 (aktuell bei 52,78 Euro) gescheitert, so dass ein neues Achtwochentief unterhalb von 47 Euro den Marktanalysten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt zufolge jede Stabilisierung zunichte machen würde.
Eine Übersicht zu den aktuellen Terminen und Wirtschaftsdaten finden Sie im Termin-Topic. (12.01.2009/dc/a/ak)