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Analysen - Indices
17.08.2004
TecDAX, technische Reaktionen
HSBC Trinkaus & Burkhardt

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Aus strategischer Sicht sind Long-Positionen beim TecDAX wenig attraktiv, so die Handelsexperten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Das übergeordnete technische Bild beim TecDAX könne kaum schlechter aussehen. Nachdem mit dem Abgleiten unter 524 Punkte eine große Schulter-Kopf-Schulter-Formation mit einem rein rechnerischen Kursziel von rund 400 Punkten komplettiert worden sei, wäre im Anschluss auch der Fall unter die untere Begrenzung des seit dem 1. Quartal existierenden flachen Abwärtstrendkanals, der aktuell bei 479 Punkten verlaufe, erfolgt. Die jüngste Baisse habe ihr vorläufiges Ende am vergangenen Freitag bei 431 Punkten gefunden.

Mit Blick auf die überverkaufte Verfassung sowohl der auf Tages- als auch der auf Wochenbasis berechneten Oszillatoren sei durchaus mit einer ausgeprägten technischen Korrektur zu rechnen. Diese treffe jedoch bereits bei 476 zu 479 Punkten auf massiven Widerstand. Neben der oben angeführten Trendlinie liege hier das Tief vom 1. Oktober 2003. Gelinge der Sprung über diesem Bereich, könne sich eine Erholung sogar bis in die Zone bei 500 bis 507 Punkten erstrecken, die aus mehreren Tiefpunkten aus diesem Jahr resultiere. Bei 517 Punkten verlaufe zudem das 38,2 % Fibonacci-Retracement von den diesjährigen Hochs auf das angeführte Jahrestief.

Mit Blick auf das übergeordnet angeschlagene technische Bild erschienen derzeit aus technischer Sicht strategische Engagements uninteressant. Erholungen in den breiten Widerstandsbereich bei 500 bis 517 Punkten stellten vielmehr eine Möglichkeit dar, bestehende Positionen abzubauen.

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