Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Die Kursschwäche am Nachmittag hinterlässt beim DAX® (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) kurzfristig einen faden Beigeschmack, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Doch trotz des gestrigen "bearish engulfing" würden die beiden Tageskerzen des bisherigen Wochenverlaufs innerhalb der Schwankungsbreite vom vergangenen Freitag verbleiben. Deren Bedeutung für die deutschen Standardwerte hätten die Analysten bereits gewürdigt, denn dadurch würden die nach Erachten des Analysten kurzfristig entscheidenden Leitplanken zementiert. Zur Erinnerung: Die Kerze vom Freitag habe fast exakt den charttechnischen Raum zwischen der 200-Tage-Linie (akt. bei 24.116 Punkten) und den Hochpunkten vom Juli und Oktober 2025 bei 24.639/24.771 Punkten gefüllt. Während unterhalb des 200-Perioden-Durchschnitts die Risiken wieder spürbar zunehmen würden, würden die angeführten Hochs einen wichtigen Taktgeber nach Norden definieren. So würde ein Sprung über die zuletzt genannten Hürden den Weg bis zur großen Abwärtskurslücke vom 2. März bei 24.898/25.188 Punkten und danach im zweiten Schritt möglicherweise sogar bis zu den historischen Hochständen bei 25.406/25.508 Punkten ebnen. Nach der dynamischen Rally der letzten drei Wochen sei das jüngste Luftholen zunächst einmal gesund. (22.04.2026/ac/a/m)