DAX, Ausbruchsversuch könnte scheitern
04.10.2017 - 09:01:02 Uhr
Helaba
Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Technischen Analysten bei der Hessischen Landesbank Helaba berichten von deren aktuellen Blick auf das deutsche Aktienbarometer DAX:
Der DAX setzte seine positive Tendenz des Vormonats auch zu Beginn des Monats Oktober, statistisch einer der schlechtesten Börsenmonate, fort. Am Montag ging es für den deutschen Leitindex um 0,58 Prozent auf 12.902,65 Punkte nach oben.
Der Katalonien-Konflikt wirkte sich primär auf den Kurs des Euros aus, während das Thema an den Aktienbörsen, mit Ausnahme von Madrid, zunächst eine untergeordnete Rolle spielte. Ob dies auch in Zukunft so bleiben wird, hängt im Wesentlichen davon ab, wie sich der Konflikt weiterentwickelt.
Zuletzt ist es dem DAX gelungen, wichtige Widerstände wie beispielsweise die obere Begrenzung des Price-Range-Channels (12.789) und eine Strukturprojektion (12.786) hinter sich zu lassen. Damit rückt das Allzeithoch bei 12.951,54 Zählern in greifbare Nähe. Interessanterweise findet sich knapp oberhalb dieser Marke die Begrenzung des linearen 144er Regressionskanals (12.954). Insofern muss damit gerechnet werden, dass ein erster, nachhaltiger Ausbruchsversuch zunächst scheitern könnte.
Beachten sie den Artikel der Analysten bei der DZ Bank "DAX, die Bewährungsprobe".
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