Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Handelsexperten bei IG Markets berichten von deren aktuellen Blick auf das deutsche Aktienbarometer DAX:
Schlecht war der September an den Finanzmärkten wahrhaftig nicht. Im statistisch betrachtet schwächsten Börsenmonat konnte der deutsche Leitindex um mehr als sechs Prozent zulegen. Im dritten Quartal betrug das Plus vier Prozent. Das im Juni markierte Rekordhoch ist greifbar nahe. Bis zur genannten Bestmarke bei 12.951 Punkten fehlen dem DAX noch nicht einmal ein Prozent.
Die kommende Woche hat einiges an Konjunkturdaten zu bieten. Höhepunkt dürfte am Freitag der offizielle US-Arbeitsmarktbericht sein. Ebenfalls von Interesse könnten zuvor die Einkaufsmanagerindezes für das Verarbeitende Gewerbe in einigen europäischen Staaten sowie der Eurozone sein. Am Donnerstag veröffentlicht die Europäische Zentralbank den Bericht des geldpolitischen Treffens.
Der Sprung über die Oberseite der Schiebezone bei 12.660 Punkten in der vergangenen Woche war für den DAX eine wahre Initialzündung. Innerhalb weniger Tage ging es spürbar aufwärts. Das Rekordhoch bei 12.951 Zählern von Ende Juni ist greifbar nahe. Allerdings ist das heimische Börsenbarometer nun überkauft. Allerdings könnte es bis zu einer neuerlichen Korrektur noch eine Weile dauern. Das genannte Ziel könnte daher erreicht werden. Darüber wäre dann die psychologische Marke bei 13.000 Punkten das nächste Etappenziel. Für den Fall einer Konsolidierung sichern die erwähnte obere Begrenzung der Preisspanne sowie das 23,6%-Fibonacci-Level bei 12.602 Zählern nach unten ab.
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Heute könnte der DAX seinen Weg in Richtung des Rekordhochs bei 12.951 Punkten fortsetzen. Vorbörslich sehen wir den deutschen Leitindex bei 12.893 Zählern, rund 0,5% im Plus.
Der Euro zum US-Dollar verliert dagegen infolge des Unabhängigkeitsreferendums in Katalonien um 0,4% auf 1,1763 USD. Beim Gold geht es aktuell um etwa 0,5% auf 1.273 USD je Feinunze abwärts.