DAX, häufige Dojis deuten auf Unzufriedenheit
29.09.2017 - 08:33:44 Uhr
Helaba
Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Technischen Analysten bei der Hessischen Landesbank Helaba berichten von deren aktuellen Blick auf das deutsche Aktienbarometer DAX:
Obwohl der DAX gestern erneut Kursgewinne verbuchen konnte, ist die derzeit fehlende Schwungkraft augenscheinlich. Häufig auftretende Dojis und länger werdende, obere Schatten an den Tageskerzen, unterstreichen diesen Eindruck. In der Regel verdeutlichen derartige Konstellationen die unter den Marktteilnehmern herrschende Unsicherheit mit Blick auf den weiteren Verlauf des DAX. Auf der anderen Seite geht die Risikoaversion weiter zurück. Der für die Betrachtung relevante V-DAX notierte gestern zum Schluss bei 11,84 nach 11,97 am Vortag.
Den Widerstand bei 12.663 Zählern hat der DAX gestern hinter sich gelassen. Nun steuert der deutsche Leitindex auf weitere Barrieren bei 12.719/12.730/12.737 Punkten zu. Sollte ein Ausbruch über diese gelingen, findet sich im Bereich von 12.799 Zählern eine als sehr nachhaltig einzustufende Strukturprojektion. Darüber hinaus sollte nicht vergessen werden, dass mit dem heutigen Tag ein Preis- und Zeitzyklus endet. Häufig kommt es in der Nähe derartiger Tage zu auffälligen Kursbewegungen. Man darf gespannt sein, ob dies aktuell auch der Fall sein wird, zumal auch der Monatsultimo ebenfalls einen Einfluss haben dürfte.
Beachten sie den Artikel der Analysten bei der DZ Bank "DAX, der "Dekadenzyklus"".
Lesen Sie auch den Artikel der Helaba-Experten sowie den Artikel "DAX, häufige Dojis deuten auf Unzufriedenheit" und "Euro (EUR/USD), die "hawkishe" Fed".
Verpassen Sie nicht die Artikel "Euro vs. Greenback, aufwärts?" und "DAX im Aufwind" und die Analyse "US-Dollar vs. AU-Dollar, Korrekturpotenzial". (29.09.2017/dc/a/i)
|