Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Technischen Analysten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt berichten von deren aktuellen Blick auf das deutsche Aktienbarometer DAX:
Angesichts einer Handelsspanne von nicht einmal 40 Punkten und eines wieder einmal sehr kleinen Kerzenkörpers, stellt die Analyse des DAX® derzeit eine besondere Herausforderung dar. Neue Erkenntnisse lassen sich aufgrund der gegenwärtigen Schwankungsarmut kaum ableiten. Trotz der fehlenden Dynamik schlossen die deutschen Standardwerte erstmals seit Mitte Juli über der Marke von 12.600 Punkten.
Unter dem Strich überwiegen damit unverändert die konstruktiven Argumente. So rückt beispielsweise das Hoch von Mitte Juli bei 12.677 Punkten mehr und mehr in Schlagdistanz. Auf diesem Level hätte das Aktienbarometer das rechnerische Anschlusspotential der zuletzt immer wieder diskutierten Bodenbildung nahezu ausgeschöpft. Die Anfang September nach oben aufgelöste Korrekturflagge ermöglicht sogar ein Wiedersehen mit dem bisherigen Rekordhoch bei 12.952 Punkten.
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Um die beschriebene Ausgangslage nicht zu gefährden, sollte der DAX® in Zukunft nicht mehr unter die Marke von 12.300 Punkten rutschen, wodurch die jüngste Bodenbildung negiert wäre. Tradingorientierte Anleger können sogar eine engere Absicherung auf Basis des jüngsten Aufwärtskurslücke (untere Gapkante bei 12.482 Punkten) heranziehen.