Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Technischen Analysten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt berichten von deren aktuellen Blick auf das deutsche Aktienbarometer DAX:
Die gestrige Handelsspanne fiel beim DAX® mit 75 Punkten zwar größer aus als am Vortag, doch der kleine Körper der gestrigen Tageskerze liefert erneut einen Beleg für die zuletzt verlorengegangene Aufwärtsdynamik. Um nicht zu negativ zu klingen: Auf der Habenseite können Anleger verbuchen, dass sich die deutschen Standardwerte mittlerweile seit sieben Handelstage stabil oberhalb der Marke von 12.500 Punkten halten.
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Dies führt uns unmittelbar zur gegenwärtigen Risikobetrachtung: Während tradingorientierte Anleger die untere Gapkante der jüngsten Kurslücke (12.482 Punkte) als engmaschige Absicherung wählen können, lassen langfristig ausgerichtete Investoren bestehenden Engagements mit einem Stopp auf Basis der alten Ausbruchsmarke von 12.300 Punkten etwas mehr Luft zum Atmen. Ein Rebreak des zuletzt genannten Levels würde einen der wesentlichen Katalysatoren in Form einer kleinen Bodenbildung negieren. Der andere wichtige Kurstreiber ist die Anfang September nach oben aufgelöste Flagge (siehe Chart). In der Summe können Anleger zuversichtlich sein, dass der DAX® das Julihoch (12.677 Punkte) erreichen und das bisherige Allzeithoch bei 12.952 Punkten zumindest ins Visier nehmen wird.