Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Technischen Analysten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt berichten von deren aktuellen Blick auf das deutsche Aktienbarometer DAX:
Das laufende Jahr ist durchaus bekannt für Phasen mit sehr geringen Schwankungsbreiten. Einen Handelstag wie gestern mit einer HochTief-Spanne beim DAX® von lediglich 38 Punkten halten wir allerdings, selbst im Umfeld der derzeit geringen Volatilität, für bemerkenswert.
Trotz des verlorengegangenen Aufwärtsmomentums überwiegen unverändert die konstruktiven, charttechnischen Faktoren. Als solche stufen wir weiter die Anfang September nach oben aufgelöste Korrekturflagge sowie die wenig später abgeschlossene kleine Bodenbildung ein.
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Aus der zuletzt genannten Weichenstellung ergibt sich ein kalkulatorisches Kursziel im Bereich von 12.700 Punkten, welches bestens mit dem Hoch von Mitte Juli bei 12.677 Punkten harmoniert. Die oben angeführte Flagge lässt sogar auf ein Wiedersehen mit dem Rekordhoch vom Juni bei 12.952 Punkten schließen.
Auf der Unterseite können tradingorientierte Anleger die untere Gapkante der jüngsten Kurslücke (12.482 Punkte) als engmaschigen Stopp heranziehen. Unter strategischen Gesichtspunkten sollten die deutschen Standardwerte indes nicht mehr unter die Marke von 12.300 Punkten zurückfallen, denn damit wäre die o. g. kleine Bodenbildung negiert.