Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Technischen Analysten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt berichten von deren aktuellen Blick auf das deutsche Aktienbarometer DAX:
Wenngleich der DAX® die erneute Aufwärtskurslücke, mit der die deutschen Standardwerte in die neue Woche starteten, nicht über die Ziellinie retten konnte, bleiben die Aussichten am Aktienmarkt dennoch gut. Im Wesentlichen ist diese Einschätzung auf die bekannten Kurstreiber in Form der nach oben aufgelösten Korrekturflagge bzw. die kleine Bodenbildung der letzten Wochen zurückzuführen. Aus der zuletzt angeführten Chartformation ergibt sich ein rechnerisches Kursziel von 400 Punkten, welches ausreicht, um das Julihoch bei 12.677 Punkten ins Visier zu nehmen.
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Perspektivisch lässt die abgeschlossene Flagge sogar auf einen Anlauf in Richtung des bisherigen Allzeithochs (12.952 Punkte) schließen. Um dieses Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, sollte das Aktienbarometer in Zukunft nicht mehr unter die Nackenlinie des kleinen Doppelbodens bei gut 12.300 Punkten zurückfallen. Für Trader bietet sich mit der Aufwärtskurslücke vom 12. September (untere Gapkante bei 12.482 Punkten) noch eine deutlich engmaschigere Absicherung an. Beim Erreichen der angeführten Ziele greifen dem DAX® die USStandardindizes unter die Arme. Schließlich konnten Dow Jones® und S&P 500® gestern erneut neue Rekordstände verbuchen