Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Analysten bei der Hessischen Landesbank Helaba berichten von deren aktuellen Blick auf das deutsche Aktienbarometer DAX:
Die Dynamik am Aktienmarkt hat abgenommen und der deutsche Leitindex versäumte es, ein neuerliches Hoch zu markieren, nach dem die Erholung seit dem Tief Ende August bereits einen Anstieg um gut 700 Punkte zur Folge hatte. Am Ende des Handelstages stand ein Minus von 0,3 % bei 12.521 Punkten zu Buche, obwohl sich der Euro auf dem ermäßigten Niveau vom Mittwochabend hielt. Impulse vonseiten konjunktureller Datenveröffentlichungen gab es gestern nicht. Zu einer Stimmungsaufhellung trug die Bank von England ebenfalls nicht bei, denn die Notenbanker sorgten für etwas erhöhte Zinsspekulationen.
Auch die anhaltende Berichterstattung zur IAA brachte keinen wesentlichen Schwung in den Markt. Immerhin konnten sich die Automobilhersteller etwas besser schlagen als der Gesamtmarkt. Per saldo fanden sich nur 7 Werte auf der Gewinnerliste.
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Im heutigen Tagesverlauf richtet sich der Blick ein weiteres Mal in die USA. Allerdings sind die Indikationen für Einzelhandelsumsätze, Industrieproduktion und Stimmungsindikatoren (Michigan Sentiment, Empire-State-Index) gemischt. Dennoch sind die Zinserhöhungserwartungen bezüglich der Fed gedämpft. Für die Rekordstände am US-Aktienmarkt eröffnet sich somit ein Risiko.