Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Technischen Analysten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt berichten von deren aktuellen Blick auf das deutsche Aktienbarometer DAX:
Der gestrige Handelstag brachte beim DAX® das diskutierte Kräftesammeln. Im Chart schlägt sich diese Entwicklung im gestrigen "inside day" nieder, d. h. die Schwankungsbreite verblieb innerhalb des Pendants des Vortages. Solange die jüngste Kurslücke (untere Gapkante bei 12.482 Punkten) verteidigt wird, trägt die Verschnaufpause konstruktive Züge.
Diese Einschätzung wird durch die übergeordneten Kurstreiber in Form der nach oben aufgelösten Flagge sowie der jüngst vervollständigten kleinen Bodenbildung bestätigt. Einen Anstieg über das jüngste Verlaufshoch bei 12.566 Punkten definieren wir deshalb als Katalysator, um das rechnerische Kursziel von rund 400 Punkten abgeleitet aus der Höhe der unteren Umkehr tatsächlich auszuschöpfen. Die o. g. Konsolidierungsflagge lässt perspektivisch sogar auf einen erneuten Anlauf in Richtung des Allzeithochs bei 12.952 Punkten schließen.
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Doch es ist nicht alles Gold, was glänzt. Der Bärenanteil unter den US-Privatanlegern ist zuletzt gemäß der Sentimenterhebung der AAII auf 22 % regelrecht eingebrochen. Da dieses Level dem niedrigsten Stand seit April 2016 entspricht, kommt in den USA derzeit so etwas wie Euphorie auf