Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Technischen Analysten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt berichten von deren aktuellen Blick auf das deutsche Aktienbarometer DAX:
Der DAX® startete gestern mit einem kleinen Aufwärtsgap (12.261 zu 12.266 Punkte) in den Handelstag und bestätigte damit den am Vortag beschriebenen Flaggenausbruch. Allerdings ist das nur die halbe Wahrheit, denn das Tageshoch von 12.364 Punkten konnten die deutschen Standardwerte nicht über die Ziellinie retten. In der Konsequenz steht auf Tagesbasis eine Kerze mit markantem Docht zu Buche.
Unter dem Strich befinden sich die Bullen aufgrund des abgeschlossenen Konsolidierungsmusters sowie des bestehenden MACD-Kaufsignals zwar in einer vielversprechenden Ausgangslage, aber der gestrige Handelstag unterstreicht nochmals die Bedeutung der letzten Verlaufshochs bei gut 12.300 Punkten.
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Zur Erinnerung: Ein nachhaltiger Sprung über die Marke von 12.341 Punkten (Hoch vom 26. Juli) würde eine kleine Bodenbildung vervollständigen, aus deren Höhe sich immerhin ein rechnerisches Anschlusspotential von rund 400 Punkten ableiten lässt. Die Absicherung auf der Unterseite verbleibt im Bereich der Kreuzunterstützung aus der oberen Flaggenbegrenzung und der 200-Tages-Linie (akt. bei 12.108/12.061 Punkten).