Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Technischen Analysten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt berichten von deren aktuellen Blick auf das deutsche Aktienbarometer DAX:
Auch der nächste Anlauf des DAX® auf den Korrekturtrend seit dem bisherigen Rekordstand vom Juni (akt. bei 12.136 Punkten) ist gestern gescheitert. Zwar startete das Aktienbarometer dynamisch in den Handelstag und negierte zunächst die negativen Implikationen aus dem gestern an dieser Stelle angeführten "swing high", konnte die anfänglichen Kursgewinne im Tagesverlauf aber nicht verteidigen.
Der resultierende "shooting star" deutet darauf hin, dass den Aktienbullen die Kraft auszugehen scheint, eine positive Weichenstellung durch den Sprung über den angeführten Abwärtstrend zu vollziehen.
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Daher sollten Anleger weiter die Unterseite im Auge behalten, zumal Stochastik und MACD im Stundenchart unter ihre jeweiligen Triggerlinien gerutscht sind. Hier fungiert zunächst die 200-Tages-Linie (akt. bei 12.045 Punkten) als wichtige Haltemarke. Bedeutsamer ist aber noch die Unterstützungszone aus den jüngsten beiden Verlaufstiefs (11.935/869 Punkte), deren Unterschreiten weitergehende Kursverluste nach sich ziehen dürfte.
Um dagegen den aus Bullensicht erhofften Ausbruch aus der Korrekturflagge nach oben zu veredeln, sollte der DAX® im Anschluss auch das ehemalige Allzeithoch vom April 2015 (12.391 Punkte) überwinden.