Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Technischen Analysten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt berichten von deren aktuellen Blick auf das deutsche Aktienbarometer DAX:
"Hopp oder Topp Die Entscheidung naht". So lautete unsere gestrige Überschrift, die sich sofort bewahrheiten sollte. Schließlich sorgt die gestrige DAX®-Entwicklung für einen faden Beigeschmack. Als erster Belastungsfaktor ist zunächst einmal das gestrige Abwärtsgap (12.064 zu 12.032 Punkten) zu nennen. Einen weiteren Hemmschuh stellt das Abgleiten unter die 200-Tages-Linie (akt. bei 12.010 Punkten) dar. Immerhin konnten sich die deutschen Standardwerte am Nachmittag von ihrem Tagestief (12.869 Punkte) erholen, so dass letztlich die Haltezone aus dem Tief vom 11. August (11.935 Punkte) und dem 38,2%-Fibonacci-Retracement des Hausseimpulses seit November 2016 (11.891 Punkte) verteidigt werden konnte.
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Im Zusammenspiel mit den Vorgaben sorgt dies für einen kleinen Hoffnungsschimmer. Um allerdings den größten Druck vom DAX® zu nehmen, müsste das Aktienbarometer zumindest die Kombination aus der o. g. 200-Tages-Glättung und der gestrigen Abwärtskurslücke zeitnah zurückerobern. Ohne diese positive Weichenstellung bleibt Anlegern indes der Korrekturmodus der letzten zwei Monate erhalten und die Parallele zum Abwärtstrend seit Juni (akt. bei 11.698 Punkten) markiert dabei die nächste Rückzugslinie.