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DAX, das charttechnische Bild


28.08.2017 - 08:52:37 Uhr
Helaba

Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Technischen Analysten bei der Hessischen Landesbank Helaba berichten von deren aktuellen Blick auf das deutsche Aktienbarometer DAX:

Der deutsche Aktienmarkt zeigte sich am Freitag zunächst von einem leicht über den Erwartungen liegenden ifo-Geschäftsklimaindex gestützt und konnte dieses Niveau schlussendlich aber nicht ganz halten. Ein von den Reden der Notenbanker (Yellen, Draghi) ausgelöster, sprunghafter Euro-Anstieg belastete das Sentiment, während von den US-Datenveröffentlichungen (Durable Goods: -6,8 % VM) keine zusätzlichen Impulse ausgingen. Oberflächlich betrachtet enttäuschte die Zahl zwar, die Indikationen für die Investitionstätigkeit fiel aber solide aus.

Das charttechnische Bild hat sich mit der Tageskerze vom Freitag nicht nennenswert aufgehellt. Bemerkenswert ist jedoch, dass das Tagestief exakt auf einer Gann-Linie markiert wurde und der DAX relativ komfortabel über dieser geschlossen hat. Damit wird einmal mehr deutlich, welch große Wirkung von diesen, von der Struktur des Marktes abgeleiteten Marken, ausgeht. Auch das Low-Band (12.128) des Price-Range-Channels wurde verteidigt, was im Falle der unteren Begrenzung des linearen Regressionskanals (12.197) nicht gelang. Somit bleiben die Abwärtsrisiken intakt. Insbesondere wenn die genannte Strukturmarke (12.083) herausgenommen wird, muss mit einer deutlichen Beschleunigung des Abwärtsimpulses gerechnet werden.

"DAX, die Gefahr des "Topbildungsprozesses"".

Lesen Sie auch den Artikel der Helaba-Eixperten sowie den Artikel "Bund-Future, Richtung Jahreshoch?" und "DAX, er schafft es nicht".

Verpassen Sie nicht die Artikel "Euro vs. Greenback, die Kursrakete" und "Gold, die psychologische Preisregion" und die Analyse "Gold, der Kampf der Gold-Bullen". (28.08.2017/dc/a/i)



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