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DAX, Aktienbullen in Sorge


22.08.2017 - 09:01:43 Uhr
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Technischen Analysten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt berichten über das deutsche Aktienbarometer DAX:

Der deutsche Leitindex hat die am Freitag gezeigte Schwäche auch in der neuen Börsenwoche auf Schlusskursbasis mit einem Minus von 0,82 % fortgesetzt. Dabei wurde auch die Aufwärtskurslücke vom 14. August 2017 geschlossen. Die Angriffslaune der Bullen für einen möglichen Abschluss der abwärtsgerichteten Korrekturflagge (obere Begrenzung akt. bei 12.263 Punkten) und der Wiederaufnahme der Rekordjagd scheint damit zunächst in die Ferne zu rücken.

Hierfür sprechen auch die Zeichen aus dem Indikatoren-Lager. Dabei zeigen u. a. das Momentum, die Relative Stärke nach Levy sowie der MACD, welcher sich gefährlich nah seiner Triggerlinie von oben angenähert hat, dass die Bären derzeit beim charttechnischen Tauziehen vorne liegen. Um weiteres Ungemach zu vermeiden, gilt es unbedingt, die wichtige Haltezone aus der 200-Tages-Linie (akt. bei 11.965 Punkten) und den Verlaufstiefs vom April und August (11.942/35 Punkte) zu verteidigen. Die untere Flaggenbegrenzung verläuft aktuell bei 11.784 Punkten. Damit sich das charttechnische Bild wieder aufhellt, müssen die Aktienbullen zunächst für einen Sprung über die angeführte obere Flaggenbegrenzung sorgen. Noch besser wäre jedoch eine Rückeroberung des ehemaligen Allzeithochs vom April 2015 (12.391 Punkte).

Beachten Sie auch die Analyse der DZ BANK-Analysten zum deutschen Leitindex "DAX braucht charttechnischen Stärkebeweis".

Lesen Sie auch den Artikel der Helaba-Experten "Bund-Future, Unterstützung pulverisiert" sowie den Artikel "DAX, das nächste, "größere" Kursziel" und "Euro, Potential für Befestigung".

Verpassen Sie nicht die Artikel "DAX, das Abschlagspotential" und "Bund-Future, freundliche Tendenz" und die Analyse .
(22.08.2017/dc/a/i)



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