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DAX, das Abschlagspotential


21.08.2017 - 08:43:02 Uhr
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Technischen Analysten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt berichten über das EU-Aktienbarometer EuroSTOXX50:

Die Ausgangslage war vielversprechend, die Hürden dann aber wohl doch zu hoch: Der Euro Stoxx 50 ® ist vorerst an dem Versuch gescheitert, die wichtige Widerstandszone bei rund 3.500 Punkten zu erklimmen. Ein positiver Impuls durch den Abschluss einer Flaggenformation und eine Rückkehr in den Aufwärtstrend seit 2016 (siehe Chart) bleibt damit zunächst aus. Der Leitindex verharrt so zunächst weiter im Baissetrend, und kurzfristig rückt die Unterseite in den Fokus. Und die hat es in sich: Die Kombination aus den Tiefs vom April bzw. August (3.407/393 Punkte), sowie der 200-Tages-Linie (akt. bei 3.393 Punkten) stellt eine zentrale Unterstützungszone dar, deren Unterschreiten eine Schulter-Kopf-Schulter-Formation zum Abschluss bringen würde.

Das resultierende Abschlagspotential liegt bei rund 250 Punkten und harmoniert damit gut mit dem Hoch vom April 2016 (3.156 Punkte). Auf dem Weg dorthin lassen sich aber noch weitere Haltemarken ausmachen, allen voran die untere Begrenzung der o. g. Flaggenformation (akt. bei 3.365 Punkten) zusammen mit dem Hoch vom Januar 2017 (3.342 Punkte) bzw. dem 2014er-Jahreshoch (3.326 Punkte). Die technischen Indikatoren auf Tagesbasis geben dabei derzeit wenig Hinweise auf die weitere Marschrichtung. Um das angeführte Negativszenario zu vermeiden, muss die angeführte Haltezone zwingend verteidigt werden

Beachten Sie auch die Analyse der DZ BANK-Analysten zum deutschen Leitindex "DAX braucht charttechnischen Stärkebeweis". (21.08.2017/dc/a/i)



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