Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Technischen Analysten bei der Hessischen Landesbank Helaba berichten von deren aktuellen Blick auf das deutsche Aktienbarometer DAX:
Eingangs habe ich das Ende eines rund zwei Monate andauernder Preis- und Zeitzyklus bereits erwähnt. Bemerkenswerterweise kletterte der DAX gestern in einem Umfang, wie es zuletzt am 24.04. der Fall war. Auch damals war das skizzierte Zyklusende in greifbarer Nähe (vier Tage entfernt). Mit dem Kursschub hat sich das kurzfristige, charttechnische Bild aufgehellt.
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So wurde die umkämpfte Strukturmarke bei 12.482 Zählern ebenso wie eine Multi-Average-Linie (12.593) überwunden. Für eine ausgeprägte Euphorie ist es jedoch zu früh. Am Strukturbild der DAX-Komponenten kam es zu keinen nachhaltigen Verbesserungen. Noch immer notieren 56% der Titel unterhalb der für den mittelfristigen Trend relevanten 55-Tagelinie. Letztgenannte rückt auch beim deutschen Leitindex in den Fokus, da der Durchschnitt (12.635) gestern erreicht wurde.