Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Technischen Analysten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt berichten von deren aktuellen Blick auf das deutsche Aktienbarometer DAX:
Um das Wichtigste vorwegzunehmen: Der DAX® hat gestern eine wichtige Steilvorlage nicht nutzen können. Gemeint ist der Spurt zu Handelsbeginn über die letzten Verlaufshochs bzw. das Tief vom 18. Mai bei rund 12.490 Punkten. Da das Aktienbarometer die Notierungen jenseits der Marke von 12.500 Punkten nicht verteidigen konnte und selbst im Vergleich zum Vortag noch ein Minus zu Buche steht, haben sich die Hoffnungen auf Ausprägung eines kleinen Doppelbodens im Stundenbereich nicht erfüllt.
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In der Konsequenz müssen Anleger (zunächst) kleinere Brötchen backen. Als nächste Unterstützung fungiert nun die Aufwärtskurslücke vom Wochenauftakt (12.406 zu 12.389 Punkte), wobei die untere Gapkante bestens mit dem ehemaligen Rekordhoch vom April 2015 bei 12.391 Punkten harmoniert. Darunter gilt es besonders die letzten beiden Verlaufshochs bei 12.319/16 Punkten zwingend zu verteidigen. Auf der Oberseite ist dagegen ein Anstieg über die o. g. Schlüsselmarke von rund 12.490 Punkten vonnöten, um den gestrigen Warnschuss zu negieren und doch noch für eine kleine Bodenbildung im kurzfristigen Zeitfenster zu sorgen.