Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Technischen Analysten bei der Hessischen Landesbank Helaba berichten von deren aktuellen Blick auf das deutsche Aktienbarometer DAX:
Während der vergangenen Handelssitzungen wurde offensichtlich, dass der DAX nicht über ausreichend Kraft verfügt um die Widerstandsmarke, in Form einer Strukturprojektion, bei 12.482 Zählern zu überwinden. Dies überrascht kaum, denn mittlerweile notieren 56 Prozent der DAX-Komponenten unterhalb des mittelfristigen Trends.
Hinzu kommt, dass 20 Prozent der Titel unter die für den langfristigen Trend relevante 200-Tagelinie abgerutscht sind. Insofern wird deutlich, dass Abwärtsrisiken weiterhin existieren.
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Zu einer deutlich ausgeprägten Abwärtsbewegung wird es jedoch erst kommen, wenn die massive Supportzone von 12.340/12.311/12.267 Zählern unterschritten wird. Damit würde sowohl eine 1-2-3-Pivot-Formation (auf Tagesbasis) komplettiert als auch das Vormonatstief unterschritten.