Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Technischen Analysten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt berichten von deren aktuellen Blick auf das deutsche Aktienbarometer DAX:
In der Vergangenheit haben wir an dieser Stelle immer mal wieder den Kursindex der deutschen Standardwerte auf den Prüfstand gestellt. Aktuell lohnt sich aus unserer Sicht der Blick auf das Kursbarometer ohne Berücksichtigung der Dividenden ganz besonders. Während auf Monatsbasis zuletzt zwei Kerzen mit markanten Dochten ausgeprägt wurden, steht im Tageschart sogar ein kleines Doppeltopp zu Buche.
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Vor diesem Hintergrund muss der Rutsch unter das Maittief bei 5.933 Punkten, welcher die obere Umkehr vervollständigte, als echter Schuss vor den Bug interpretiert werden. Untermauert wird die negative Weichenstellung zusätzlich durch das Abgleiten unter das Hoch vom Mai 2015 bei 5.922 Punkten sowie das Schließen des Aufwärtsgaps von Ende April. Rein rechnerisch ergibt sich nun ein kalkulatorisches Abschlagspotantial von rund 200 Punkten. Anleger sollten aber auch die 200-Tages-Linie (akt. bei 5.650 Punkten) als weitere Rückzugslinie im Blick haben. Vor diesem Hintergrund muss der "große Bruder" das jüngste Verlaufstief bei 12.316 Punkte unbedingt verteidigen. Ansonsten wäre auch im DAX®-Performanceindex eine Toppbildung endgültig Realität.