Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die technischen Analysten bei der Hessischen Landesbank Helaba berichten von deren aktuellen Blick auf das deutsche Aktienbarometer DAX:
Seit Freitag ist es Gewissheit- der mittelfristige Trend ist als negativ anzusehen. Mit dem Rutsch des DAX unter den 55-Tage-Durchschnitt wurde bereits ein erstes Verkaufssignal ausgelöst. Dieses wurde nun durch einen Richtungswechsel des Average bestätigt. Für gewöhnlich sind entsprechende Signale durch das Erfüllen beider Kriterien sehr viel zuverlässiger, insofern lohnt es sich, so lange abzuwarten bis beide Kriterien erfüllt sind.
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Darüber hinaus können weitere Erkenntnisse gewonnen werden. So verharrt der deutsche Leitindex unterhalb des Triggers der negativen Fortsetzungsformation, zudem wurden sowohl der Tenkan 89 (die Mittellinie aus dem Höchst- und Tiefstkurs der letzten 89 Perioden) als auch die Tenkan 55-Linie auf Schlusskursbasis unterschritten. Positiv ist hingegen, dass der Index in die Ichimokuwolke (12.345) zurückkehrte und zudem eine Multi-Average (12.337) verteidigt werden konnte.