Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Technischen Analysten bei der DZ Bank berichten von deren aktuellen Blick auf das deutsche Aktienbarometer DAX:
Auch nach dem US-amerikanischen Feiertag am Dienstag (Independence Day) klärte sich die charttechnische Situation beim deutschen Blue Chip-Index gestern nicht wesentlich auf. Nach dem ersten positiven Kursimpuls vom Montag tendiert der DAX damit seit drei Tagen in einer verhältnismäßig niedrigen Handelspanne eher seitwärts gerichtet.
Charttechnisch weiterhin als positiv zu bewerten ist die Tatsache, dass das im kurzfristigen Kontext wichtige Bewegungshoch von Anfang April bei 12.375 Punkten bislang nicht wieder preisgegeben wurde. Dieses Niveau als Unterstützungszone wird darüber hinaus gestärkt durch das ehemalige Jahreshoch vom April 2015 um 13.390 Punkte und dem 38,2%-Fibonacci-Retracement der aufwärts gerichteten Kursentwicklung von April bis Juni um 12.325 Punkte.
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Diese gesamte Unterstützungszone sollte somit als Bollwerk betrachtet werden, dass der Index nicht weiter bis in den Bereich um 11.940 Punkte durchgereicht wird. Auch auf Basis der unverändert günstigen Zyklentechnik und einer "negativen" Erwartungshaltung der Mehrheit der Marktteilnehmer gegenüber dem weiteren kurzfristigen Kursverlauf beim DAX ergeben sich somit noch einmal gute Chancen, zumindest eine Bewegung in Richtung des Allzeithochs um 12.950 Punkte zu generieren