Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Handelsexperten bei IG Markets berichten von deren aktuellen Blick auf den Verlauf des deutschen Aktienbarometers DAX:
Nach anfänglichen Verlusten gelang im gestrigen späten Handelsverlauf der Sprung in die Gewinnzone. Unterstützung gab es von einem schwächelnden Euro. Die europäische Gemeinschaftswährung befindet sich nach einem gescheiterten Ausbruchsversuch derzeit in einer Korrekturphase.
Der DAX versucht seit Anfang dieser Woche, das Zwischenhoch bei 12.484 Punkten von Ende April zu überwinden. Erst dann könnte die Erholung bis zum 23,6%-Fibonacci-Niveau bei 12.602 Zählern und zur Unterseite der Trading Zone bei 12.660/12.662 Punkten fortgesetzt werden. Die genannten Widerstände werden durch den einfachen 50-Tage-Durchschnitt verstärkt. Beißt sich das heimische Börsenbarometer am Verlaufshoch bei 12.484 Zählern die Zähne aus, könnte es ganz schnell wieder abwärts bis in den Kursbereich bei 12.385/12.400 Punkten gehen.
Anzeige
Das gestern Abend veröffentlichte Sitzungsprotokoll der US-Notenbank Fed hatte kaum Auswirkung auf das Kursgeschehen an der Wall Street. Der Dow Jones und ging unverändert aus dem Handel. Die Technologiebörse Nasdaq 100 verzeichnete ein Plus von 0,9%. Der marktbreite S&P 500 konnte leicht zulegen. Vorbörslich sehen wir den DAX bei 12.470 Punkten und damit rund 0,1% über dem Schlusskurs des Vortages.