Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Analysten bei der Hessischen Landesbank Helaba berichten von deren aktuellen Blick auf das deutsche Aktienbarometer DAX:
Die grundsätzliche Schwächephase des DAX hielt auch am letzten Handelstag des Monats an. Dies führte in der Konsequenz dazu, dass die Wochenbilanz (-3,20 %) die bisher schwächste des Jahres war. Einige der zuvor ausgelösten Verkaufssignale wie beispielsweise der Rutsch unter den 55-Tage-Durchschnitt wurden nochmals bestätigt. Der tertiäre Trend musste bereits zuvor als negativ eingestuft werden.
Anzeige
Sorgen über einen möglichen Wechsel der Notenbankstrategie, der steigende Euro, der unter der 50er-Marke notierende Ölpreis sowie teils hohe Bewertungsniveaus verschiedener Sektoren scheinen die zuletzt von den Marktteilnehmern gelebte Sorglosigkeit zu beenden. Hinzu kommt, dass von technischer Seite zunehmend Verkaufssignale ausgelöst werden. Alles in allem muss damit gerechnet werden, dass sich das Chance- und Risikoprofil weiter eintrübt. Heute wird der DAX mit Kursgewinnen in den Handel starten.