Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Technischen Analysten bei der Hessischen Landesbank Helaba berichten von deren aktuellen Blick auf das deutsche Aktienbarometer DAX:
Offensichtlich nutzten viele Marktteilnehmer die freundliche Tendenz des DAX zu Beginn des Handels um Positionen abzubauen. Dies und die im weiteren Verlauf nochmals ausgeweiteten Kursabschläge zeigen, dass die Risikoaversion weiter zunimmt und verschiedene Entwicklungen kritischer hinterfragt werden, als dies noch bis vor kurzem der Fall war.
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Auch der Monats-Endeffekt (Stichwort "window dressing") konnte die Bilanz nicht mehr aufpolieren. Als Belastungsfaktor wurde die Stärke des Euro (die Gemeinschaftswährung kletterte auf ein 13-Monatshoch) ebenso wie der zunehmende Abgabedruck bei Technologiewerten ausgemacht. Der Bruch verschiedener Chartmarken trug ein Übriges bei, während die Stabilisierung beim Ölpreis zuletzt nur eine untergeordnete Rolle spielte. Heute wird der DAX etwas leichter in den Handel starten.