Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Handelsexperten bei IG Markets berichten von deren aktuellen Blick auf den Verlauf des deutschen Aktienbarometers DAX:
Nun ist sie wohl da, die längst überfällige Korrektur. Eine allzu große Überraschung ist dies in Anbetracht der Performance seit Ende des vergangenen Jahres nicht. Ausgelöst wurde die Konsolidierung durch einen plötzlich erstarkten Euro.
Am gestrigen Nachmittag rutschte der DAX ordentlich gen Süden. Der einfache 50-Tage-Durchschnitt bei aktuell 12.663 Zählern, die Unterseite der Schiebezone bei 12.662/12.660 Punkten sowie das 23,6%-Fibonacci-Niveau bei 12.602 Zählern wurden förmlich überrannt. Sollten nun auch die waagerechte Trendlinie bei rund 12.400 Punkten und das 38,2%-Fibonacci-Level bei 12.385 Zählern der Angebotsseite in die Hände fallen, könnte es weiter abwärts bis zum 50%-Retracement bei 12.208 Punkten gehen. Aber auch ein Kursrückgang bis zur psychologischen Marke bei 12.000 Zählern wäre aus charttechnischer Sicht kein Weltuntergang. Gelingt hingegen die Verteidigung der Kursregion bei 12.400 Punkten, könnte es zu einer Gegenbewegung in Richtung der erwähnten Chartmarken kommen.
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Zur Stunde sehen wir den DAX bei 12.406 Zählern und damit etwa auf dem Niveau des Vortages. Ebenfalls kaum verändert präsentiert sich der Euro, der weiterhin oberhalb der Marke bei 1,14 USD gehandelt wird.