Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Technischen Analysten bei der Hessischen Landesbank Helaba berichten von deren aktuellen Blick auf das deutsche Aktienbarometer DAX:
Gestern war es soweit: Die zuletzt umkämpften Unterstützungen in Form einer Strukturmarke (12.733) sowie die für den kurzfristigen Trend relevante 21-Tagelinie (12.732) wurden auf Schlusskursbasis klar unterschritten. Da Letztgenannte noch leicht ansteigt, steht die Bestätigung für das angezeigte Verkaufssignal noch aus, dieses könnte jedoch nicht lange auf sich warten lassen. Zudem kreuzte der DAX unter den Durchschnitt der "highest highs" auf Basis von 144 Perioden nach unten.
Heute steht ein Rutsch unter den 144er-Mittelwert (12.639) sowie unter eine "Multi-Average-Line" (12.641) auf der Agenda. Ein weiterer, beachtenswerter Support findet sich darüber hinaus bei 12.590 Zählern. Dabei handelt es sich um eine Fibonacci-Fanline. Auch die 55-Tage-Linie (12.569) ist nicht mehr weit entfernt, so dass auch der mittelfristige Trend bereits in Kürze einem Test unterzogen werden könnte. Die steigende Anzahl von DAX-Titeln (43 %) welche unterhalb des Mittelfristtrends notieren nimmt bereits sukzessive zu.
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Zu einer deutlichen Eintrübung des Chartbildes kommt es, sofern der Support-Cluster bei 12.529 Zählern nachhaltig herausgenommen wird. Dort treffen die Ichimoku-Wolke, ein markanter Durschnitt sowie ehemalige Swing-Points aufeinander. Auf der Oberseite wirken die zuletzt durchbrochenen Unterstützungen nun als Widerstand.