DAX und die Ichimoku-Wolke
27.06.2017 - 09:46:29 Uhr
Helaba
Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Technischen Analysten bei der Hessischen Landesbank Helaba berichten von deren aktuellen Blick auf das deutsche Aktienbarometer DAX:
Erneut hat sich gezeigt, dass die Marke von 12.733 Zählern für den nächsten Bewegungsimpuls von großer Bedeutung ist. Gleiches gilt im Übrigen auch für die 21-Tagelinie (12.728). Beide wurden zuletzt mehrfach einem Test unterzogen. Zumindest auf Schlusskursbasis verlief dieser noch erfolgreich. Darüber hinaus gilt es die "144er-Fractal-Lines" bei 12.681 und 12.635 Zählern ebenso wie die 55-Tagelinie (12.564) im Hinterkopf zu behalten.
Diese könnten, sofern die erstgenannte Supportzone nicht verteidigt werden kann, in den Fokus rücken. Zu einer nachhaltigen Eintrübung des Chartbildes kommt es jedoch erst, wenn zudem die Ichimoku-Wolke bei 12.521 Zählern durchbrochen wird.
Damit würde auch, mit großer Wahrscheinlichkeit, ein Richtungswechsel des mittelfristigen Trends verbunden. Bei den DAX-Komponenten notieren aktuell 11 Titel unter dem relevanten 55-Tagedurchschnitt. Angesichts der Tatsache, dass sich der deutsche Leitindex noch immer in der Nähe der Rekordstände befindet, kann dieser Wert als Hoch beschrieben werden. Widerstände finden sich bei 12.790, 12.848 und 12.873 Punkten.
"DAX, vergebliche Ausbruchsversuche".
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