Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Handelsexperten bei IG Markets berichten von deren aktuellen Blick auf den Verlauf des deutschen Aktienbarometers DAX:
Im Augenblick gibt die Entwicklung beim Ölpreis die Marschrichtung an den Aktienmärkten vor. Fallende Notierungen beim schwarzen Gold schüren Konjunktursorgen und dies mögen die Börsianer gar nicht. Allerdings täte dem deutschen Leitindex eine kleine Verschnaufpause recht gut. Seit Anfang dieses Jahres konnten heimische Dividendenpapiere spürbar zulegen und bereiteten den Anlegern bislang große Freude. Daran würde auch eine kurze Korrektur nicht viel ändern.
Am Dienstag schloss der DAX unterhalb der oberen Begrenzung der Trading Zone bei 12.842 Punkten. Auch gestern ging es abwärts. Dabei wurde der seit Anfang Februar intakte Aufwärtstrend bei aktuell 12.672 Zählern annähernd erreicht.
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Diese Chartmarke sowie die Unterseite der genannten Schiebezone bei 12.662/12.660 Punkten sollten nach Möglichkeit nicht unterschritten werden. Dies wäre dann der Startschuss für eine technische Korrektur. Die Aufwärtsbewegung könnte oberhalb der Preisregion bei 12.921 Zählern wieder aufgenommen werden. Dieses vorherige Verlaufshoch konnte erst kürzlich nicht bezwungen werden.
Zur Stunde sehen wir den DAX bei 12.761 Punkten, leicht unter dem Schlusskurs vom Vortag.