Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Technischen Analysten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt berichten von deren aktuellen Blick auf das deutsche Aktienbarometer DAX:
Mit 12.952 Punkten gelang dem DAX® gleich zu Handelsbeginn ein neuer Rekordstand. Danach verließ die Marktteilnehmer allerdings der Mut, was sich in der aufkommenden Gewinnmitnahmebereitschaft niederschlug. Das ist sogar zu schwach formuliert, denn letztlich steht auf Tagesbasis sogar ein "bearish engulfing" zu Buche.
Unter dem Strich verliert das Aktienbarometer damit nicht nur die Zielzone aus zwei unterschiedlichen Fibonacci-Projektionen früherer Korrekturen (13.059/78 Punkten) aus den Augen, sondern letztlich wurde auch der Kreuzwiderstand aus der Parallelen (akt. bei 12.895 Punkten) zum Aufwärtstrend seit Februar und den letzten Rekordständen bei 12.842/879/921 Punkten zum wiederholten Mal seiner Funktion als Bremsklotz gerecht.
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Bei einem Unterschreiten des gestrigen Tagestiefs (12.815 Punkte) müssen Anleger endgültig von einem Scheitern am o. g. Kreuzwiderstand ausgehen. Ein Schließen der jüngsten Kurslücke (untere Gapkante bei 12.762 Punkten) bzw. die 38-Tages-Linie (akt. bei 12.676 Punkten) rücken dann als nächste Korrekturziele auf die Agenda. Im Umkehrschluss ist der beschriebene Kreuzwiderstand genau der "Deckel", welcher gelüftet werden muss, um die DAX®-Bullen zurück in die Spur zu bringen.