DAX, geht ein Zeitzyklus zu Ende?
20.06.2017 - 09:37:12 Uhr
Helaba
Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Technischen Analysten bei der Hessischen Landesbank Helaba berichten von deren aktuellen Blick auf das deutsche Aktienbarometer DAX:
Zuletzt habe ich an dieser Stelle auf die widersprüchlichen Konstellationen im Tageschart des DAX hingewiesen. Mit dem gestrigen Handelsverlauf und dem erfolgreichen Sprung über die 12.733/12.800er-Zone wurden einige Fragezeichen beseitigt. Bei den genannten Marken handelt es sich um eine Strukturprojektion und um die bedeutende, mediane Linie der "Andrews Pitchfork", deren unterer Bezugspunkt auf den Juni 2016 zurückgeht.
Nun gilt es, das letzte Rekordhoch (12.921,17) im Auge zu behalten. Wird dieses durchbrochen, wovon trotz fehlender Bewegungsdynamik auszugehen ist, würden die Projektionskursziele bei 13.047, 13.157 sowie bei 13.254 Zählern in den Fokus rücken. Allerdings gilt es, sofern ein Ausbruch auf der Oberseite erfolgt, eine Bestätigung für diesen abzuwarten. Einerseits ist die Ausbildung eines Doppeltops nicht vom Tisch und andererseits sei nochmals an den morgigen, großen "Gann-Tag" erinnert.
Klassisch gehen an diesen markanten Tagen (vier im Jahr) Preis- und Zeitzyklen zu Ende. Dies muss aber nicht zwangsläufig zu einer Trendwende führen. Insofern versprechen die kommenden Tage spannend zu werden, da möglicherweise Hinweise auf die nächste Impulsbewegung abzulesen sind. Auf der Unterseite wirken die zuletzt durchbrochenen Widerstände nun als Support. Darüber hinaus zeichnet sich im Bereich von 12.680/12.620/12.575 ein massiver Unterstützungsbereich ab.
"DAX, das "Spielchen" setzt sich fort".
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