Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Technischen Analysten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt berichten von deren aktuellen Blick auf das deutsche Aktienbarometer DAX:
Trotz Verfall bewegte sich der DAX® am Freitag in einer engen Kursspanne zwischen 12.708 und 12.762 Punkten. Damit verblieb die Schwankungsbreite innerhalb des Pendants des Vortages. Das so entstehende "harami"-Muster kann durchaus als Erfolg verbucht werden, denn der "shooting star" vom vergangenen Mittwoch sowie die rote Kerze vom Donnerstag ließe durchaus Schlimmeres befürchten.
Dennoch dokumentiert besonders die zuerst angeführte Formation, dass ein Sprung über den Kreuzwiderstand aus der Parallelen (akt. bei 12.784 Punkten) zum Aufwärtstrend seit Februar und den letzten Rekordständen bei 12.842/879/921 Punkten kein leichtes Unterfangen wird, zumal der trendfolgende MACD an seiner Signallinie abgeprallt sein dürfte.
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Auf der Unterseite definiert indes die 38-Tages-Linie (akt. bei 12.655 Punkten) eine erste Unterstützung. Unterhalb des jüngsten Verlaufstiefs bei 12.621 Punkten wäre zudem eine kleine Toppbildung komplettiert. Wirklich Sorgen müssten sich DAX®-Anleger allerdings erst bei einem Rebreak der alten Ausbruchsmarken bei 12.391/76 Punkten. Per Saldo bleibt Anleger also die Schiebezone der letzten Wochen erhalten.