Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Technischen Analysten bei der Hessischen Landesbank Helaba berichten von deren aktuellen Blick auf das deutsche Aktienbarometer DAX:
Der DAX setzte seine Schwankung zwischen der 21-Tagelinie sowie der Instantaneous Trendline auch gestern fort. Damit wird einmal mehr offensichtlich, welchen Stellenwert diese derzeit für den weiteren Verlauf haben. Kurzzeitig auftretende Schwächeanzeichen und damit einhergehende Signale für einen möglichen Richtungswechsel des tertiären Trends wurden zuletzt postwendend abgewehrt. Ein nachhaltiger Rutsch unter den 21er-Durchschnitt konnte verhindert werden. Zudem drehten die Kurse in der Nähe des Supports, was in der Folge auch zu einem Überwinden der Strukturprojektion im Bereich von 12.733 Zählern führte. Diese vermeintlich positiven Signale gilt es heute und in den kommenden Tagen zu bestätigen.
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Die noch immer vorhandenen Zweifel bei der Beurteilung der derzeitigen Verfassung des deutschen Leitindexes hängen vor allem mit der relativ schwachen Bewegungsdynamik und den häufig unterdurchschnittlichen Volumen bei steigenden Kursen zusammen. Sollte sich an dieser Konstellation nichts ändern, dürfe es für den Index sehr schwer werden, die massiven Widerstände bei 12.854 bzw. 12.865 Zählern zu überwinden. Auf der Unterseite ist der DAX ab der Unterstützungszone von 12.660/12.620 Punkten recht gut abgesichert.