Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Technischen Analysten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt berichten von deren aktuellen Blick auf das deutsche Aktienbarometer DAX:
Nach dem schwächeren Wochenauftakt zeigte sich der DAX® gestern wieder von der stressresistenten Seite. Damit hat die seitliche Schiebezone der letzten Tage weiter Bestand und aus Investorensicht ist unverändert Geduld gefragt. Um neues Aufwärtsmomentum zu entfachen, müssten die deutschen Standardwerte den Kreuzwiderstand aus der Parallelen (akt. bei 12.843 Punkten) zum Aufwärtstrend seit Februar und den jüngsten beiden Verlaufshochs bei 12.842/79 Punkten überspringen.
Auf der Unterseite markieren indes das Tief vom 7. Juni bei 12.641 Punkten bzw. die 38-Tages-Linie (akt. bei 12.599 Punkten) die ersten Unterstützungen, ehe das Tief vom 18. Mai (12.490 Punkte) eine weitere Rückzugslinie definiert.
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Wirkliches Ungemach droht dem Aktienbarometer aus charttechnischer Sicht aber erst dann, wenn die alten Ausbruchsmarken bei 12.391/76 Punkten unterschritten werden. Die zuletzt genannte Zone können Anleger deshalb als Stopp-Loss heranziehen. Ohne eine negative Weichenstellung gilt allerdings weiter "im Zweifel für den Angeklagten". Dieses Motto wird zusätzlich durch das neue Allzeithoch im DJIA (21.333 Punkte) sowie den neuen Rekordschlusskurs beim S&P 500® (2.440 Punkte) untermauert.