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DAX, „dickes Brett“ muss gebohrt werden


13.06.2017 - 09:12:24 Uhr
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Technischen Analysten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt berichten von deren aktuellen Blick auf das deutsche Aktienbarometer DAX:

Die im späten Handel am vergangenen Freitag besonders bei den amerikanischen Technologiewerten aufkommende Gewinnmitnahmebereitschaft hat auch den DAX® zu Wochenbeginn belastet. Unter dem Strich sorgt der schwache Wochenauftakt dafür, dass der Kreuzwiderstand aus der Parallelen (akt. bei 12.833 Punkten) zum Aufwärtstrend seit Februar und den jüngsten beiden Verlaufshochs bei 12.842/79 Punkten ein weiteres Mal bestätigt wurde. Wollen die deutschen Standardwerte neues Aufwärtsmomentum entfachen, dann haben sie an dieser Stelle mittlerweile ein eher "dickes Brett" zu bohren.

Da der trendfolgende MACD an seiner Signallinie nach unten abzuprallen droht ("bullish failure"), sollten Anleger kurzfristig ohnehin "kleinere Brötchen" backen. Das Tief vom 7. Juni bei 12.641 Punkten bzw. die 38-Tages-Linie (akt. bei 12.579 Punkten) markieren dabei erste Unterstützungen, ehe das Tief vom 18. Mai (12.490 Punkte) eine weitere Rückzugslinie definiert. Ein ernsthaftes Umdenken ist aus unserer Sicht allerdings erst dann notwendig, sollte der DAX® die alten Ausbruchsmarken bei 12.391/76 Punkten unterschreiten.

"DAX, "the trend is your friend"".

Lesen Sie auch den Artikel der Helaba-Experten "DAX, der "Risk off-Modus"" sowie den Artikel "DAX, die Chance für neues Rekordhoch" und "DAX, Kampf um den tertiären Trend".

Verpassen Sie nicht die Artikel "Bund-Future, Aufwärtstrend kommt näher" und "DAX, ein gemischtes Bild" und die Analyse "Pfund neigt zur Schwäche".
(13.06.2017/dc/a/i)



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