Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Technischen Analysten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt berichten von deren aktuellen Blick auf das deutsche Aktienbarometer DAX:
Die letzte Woche war beim DAX® durch eine unterdurchschnittliche Handelsspanne von nicht einmal 200 Punkten gekennzeichnet. Darüber hinaus verblieb die Schwankungsbreite innerhalb des Pendants der Vorwoche. Zu guter letzt steht eine Kerze mit kleinem Kerzenkörper zu Buche. In der Summe sind das drei Entwicklungen, die bestens zur zuletzt im Tagesbereich beschriebenen Pattsituation passen.
Selbst die quantitativen Indikatoren zeigen ein gemischtes Bild. So notiert der RSI zwar im überkauften Terrain, doch der trendfolgende MACD signalisiert unverändert einen intakten Haussetrend. Mit anderen Worten: Die Wochenbetrachtung untermauert die prozyklischen Aussagen vom vergangenen Freitag.
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Während auf der Unterseite das jüngste Verlaufstief bei 12.490 Punkten eine erste Unterstützung darstellt, letztlich aber vor allem die alten Ausbruchsmarken bei 12.391/76 Punkten nicht mehr unterschritten werden dürfen, markieren die jüngsten beiden Verlaufshochs bei 12.842/79 Punkten den Signalgeber auf der Oberseite. Gelingt es den deutschen Standardwerten neues Aufwärtsmomentum zu entfachen, winken Notierungen oberhalb der 13.000er-Marke. Die Parallele zum Aufwärtstrend seit Juli 2016 bietet aktuell sogar Raum nach Norden bis rund 13.368 Punkte.