Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Technischen Analysten bei der Hessischen Landesbank Helaba berichten von deren aktuellen Blick auf das deutsche Aktienbarometer DAX:
Der Docht an der gestrigen Tageskerze bildet nahezu exakt den Spread zwischen der Instantaneous Trendline (12.735) und der 21-Tagelinie (12.680) ab. Darüber hinaus ist der Index mit dem Versuch gescheitert, die Strukturprojektion bei 12.733 Punkten zurückzuerobern. Alles in allem wird durch die Form der Candle eindrucksvoll dokumentiert, welche Verunsicherung derzeit im Hinblick auf die nächste Impulsbewegung besteht. Insbesondere droht der tertiäre Trend negativ zu werden.
Gestern wurde bereits die relevante 21-Tagelinie auf Schlusskursbasis unterschritten. Eine weitere Voraussetzung ein Richtungswechsel des Average liegt ebenfalls bereits vor. Heute gilt es, zur weiteren Bestätigung des kurzfristigen Trendumschwungs, erneut den Schlusskurs abzuwarten, welcher ebenfalls unter der Durchschnittslinie liegen sollte.
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Die nächsten tragfähigen Supports lassen sich bei 12.569, 12.538 und 12.482/12.477 Zählern definieren. Auf der Oberseite beginnen die Widerstände ab der oben skizzierten Strukturprojektion massiv zu werden. Die für den mittelfristigen Trend relevante 55-Tagelinie verläuft heute bei 12.411 Zählern. Von den DAX-Komponenten notieren aktuell 40 % der Titel unterhalb des mittelfristigen Trends.