Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Technischen Analysten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt berichten von deren aktuellen Blick auf das deutsche Aktienbarometer DAX:
Das "swing high" vom Wochenbeginn wirkte gestern nach und sorgte beim deutschen Aktienbarometer für den zweiten Handelstag in Folge, bei dem auf Schlusskursbasis ein Minus zu Buche steht. Dieses fiel mit 18 Indexpunkten zwar überschaubar aus, dennoch deuten die Zeichen für den weiteren Wochenverlauf auf eine "Fortsetzung der Atempause". Dafür spricht auch das Schließen der verbliebenen Kurslücke vom Ende der vergangenen Woche sowie die Tatsache, dass der Tages-Stochastik unter seine Triggerlinie gerutscht ist.
Vor diesem Hintergrund sollten Anleger nach geeigneten Haltemarken auf der Unterseite suchen. Hier bietet sich zunächst die Kombination aus der 38-Tages-Linie (akt. bei 12.531 Punkte) und dem Tief vom 18. Mai (12.490 Punkte) an, bevor der Aufwärtstrend seit Februar (akt. bei 12.263 Punkten) ins Visier rückt.
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Auf der Oberseite bleibt die Marke von 13.000 Punkten ein realistisches Ziel, wenn es gelingt, die jüngsten beiden Rekordhochs bei 12.842/79 Punkten zu überspringen. Dazu müsste aber zunächst noch die Parallele (akt. bei 12.802 Punkten) zum o. g. Haussetrend überwunden werden.