Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Technischen Analysten bei der Hessischen Landesbank Helaba berichten von deren aktuellen Blick auf das deutsche Aktienbarometer DAX:
Gestern habe ich an dieser Stelle auf die nicht idealtypischen "Rahmenbedingungen" (beispielsweise negative Divergenzen) beim Erreichen des DAX-Rekordstandes hingewiesen. Zudem war es dem Index nicht gelungen, sich deutlich von der 144er-Regression (12.819) nach oben abzusetzen. Dies, der gestrige Rutsch unter die Instantaneous Trendline (IT) sowie der Test der mittlerweile nicht mehr ansteigenden 21-Tagelinie lassen die Wahrscheinlichkeit für eine Doppeltopbildung beim deutschen Leitindex deutlich größer werden.
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Zudem droht der tertiäre Trend negativ zu werden. Voraussetzung dafür wäre jedoch ein bestätigter Rutsch unter den skizzierten Durchschnitt. Ein erstes, "großes" Kursziel auf der Unterseite würde dann der multiple Average bei 12.532 Zählern darstellen. Weitere Supports finden sich zudem bei 12.482/12.477 sowie bei 12.392 Zählern. Bei Letztgenanntem handelt es sich um die für den mittelfristigen Trend relevante 55-Tagelinie. Auf der Oberseite wirken die durchbrochenen Unterstützungen bei 12.725 (IT-Line) und 12.731 (Strukturprojektion) nun als Widerstand.