Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Technischen Analysten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt berichten von deren aktuellen Blick auf das deutsche Aktienbarometer DAX:
Nach dem langen Pfingstwochenende konnte der DAX® gestern nicht an die Rally vom vergangenen Freitag anknüpfen. Im Gegenteil: Das Aktienbarometer musste moderate Gewinnmitnahmen hinnehmen.
In der Konsequenz wird das neue Allzeithoch vom vergangenen Freitag bei 12.879 Punkten von zwei tieferliegenden Hochs eingerahmt, so dass ein sog. "swing high" entsteht. In der Vergangenheit markierte dieses Kursmuster oftmals den Ausgangspunkt zumindest kurzfristiger Atempausen.
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Dem entgegen steht die Tatsache, dass die deutschen Standardwerte die jüngste Kurslücke (untere Gapkante bei 12.678 Punkten) gerade noch einmal verteidigen konnten. Zusammen mit der 200-Stunden-Linie (akt. bei 12.681 Punkten) entsteht hier eine erste wichtige Unterstützungszone. Danach markiert die Kombination aus der 38-Tages-Glättung und den Tiefs bei rund 12.500 Punkten den nächsten Auffangbereich.
Die Implikationen aus dem verhaltenen Wochenstart wären dagegen "geheilt", wenn es dem DAX® gelingt, die jüngsten beiden Rekordhochs bei 12.842/79 Punkten zu überspringen. Vorher fungiert bereits die Parallele (akt. bei 12.792 Punkten) zum Aufwärtstrend seit Februar als nennenswerte Barriere.