Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Technischen Analysten bei der Hessischen Landesbank Helaba berichten von deren aktuellen Blick auf das deutsche Aktienbarometer DAX:
Grundsätzlich sind neue Allzeithochs positiv im Sinne eines prozyklischen Signals zu werten. Dies gilt umso mehr, wenn die "Begleitumstände" idealtypisch ausfallen. Allerdings war dies beim DAX nicht der Fall. Negative Divergenzen sowie unter dem 21-Tagedurchschnitt liegende Handelsumsätze liefern Warnhinweise für eine nicht idealtypische Konstellation.
Ein Schlusskurs unter der linearen 144er-Regression sowie ein nur mäßig ansteigender CMO sind ebenfalls, wie der lange Docht an der Tageskerze, zu nennen. Insofern gilt es die weitere Kursentwicklung des DAX zu beobachten um der Gefahr einer Doppeltop-Bildung und den damit verbundenen Konsequenzen aus dem Weg zu gehen.
Anzeige
Der markante Bereich bei 12.807/12.809 Punkten (Begrenzung des Price-Range-Channels und Regression) spielt heute gleich zu Beginn eine zentrale Rolle. Weitere Supports lassen sich bei 12.733 und 12.708 Punkten definieren. Auf der Oberseite wirken die Marken von 12.832, 12.841 und 12.878 Zählern als Widerstand.