Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Technischen Analysten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt berichten von deren aktuellen Blick auf das deutsche Aktienbarometer DAX:
Der DAX® konnte gestern seine zwischenzeitlichen Zugewinne nicht über die Ziellinie retten. Diese Entwicklung spiegelt sich in dem markanten Docht der gestrigen Tageskerze sowie dem vierten kleinen Kerzenkörper in Serie wider. Unter dem Strich bleibt die Ausgangslage des Aktienbarometers damit im Vergleich zu den Vortagen unverändert.
Ohne ein Rebreak der alten Ausbruchsmarken bei 12.391/76 Punkten besitzt die Verschnaufpause der letzten Tage einen grundsätzlich konstruktiven Charakter, zumal zuvor mit dem Tief vom 18. Mai bei 12.490 Punkten und der 38-Tages-Linie (akt. bei 12.480 Punkten) bereits ein wichtiger Auffangbereich zur Verfügung steht.
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Auf der Oberseite bildet dagegen das gestrige Verlaufshoch im Zusammenspiel mit dem Pendant vom 23. Mai bei 12.703/9 Punkten eine wichtige Hürde: Gelingt der Sprung darüber, dürfte die jüngste Verschnaufpause beendet sein und die Parallele (akt. bei 12.761 Punkten) zum Aufwärtstrend seit Februar definiert die einzig verbliebene Hürde auf dem Weg zum bisher bestehenden Allzeithoch von Mitte Mai bei 12.842 Punkten. Diese Interpretation unterstützt auch die aktuelle Sentimenterhebung der AAII: Bei nur 27 % Bullenanteil unter den US-Privatanlegern ist von Euphorie weiterhin keine Spur.