Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Technischen Analysten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt berichten von deren aktuellen Blick auf das deutsche Aktienbarometer DAX:
In der ersten Handelsstunde zeigte der DAX® gestern mit einer HighLow-Spanne von über 80 Punkten eine ordentliche Schwankungsbreite. Danach galt allerdings leider das Motto: "außer Spesen nichts gewesen", denn im weiteren Handelsverlauf verblieben die deutschen Standardwerte innerhalb der Handelsspanne der ersten Stunde. An den auf diese Weise entstehenden "inside candles" im Stundenbereich sowie den kleinen Körpern der letzten Tageskerzen lässt sich die aktuelle Suche nach Orientierung festmachen.
Unter dem Strich bleiben wir bei der Marschroute der letzten Tage: Eine erste Unterstützung besteht in Form des jüngsten Verlaufstiefs bei 12.490, dessen Bedeutung zusätzlich durch die 38-Tages-Linie (akt. bei 12.479 Punkten) unterstrichen wird.
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Charttechnisch noch bedeutender sind allerdings die alten Ausbruchsmarken bei 12.391/76 Punkten. Ohne ein Abgleiten unter die zuletzt genannte Bastion, besitzt das beschriebene Kräftesammeln einen unverändert konstruktiven Charakter.