Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Technischen Analysten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt berichten von deren aktuellen Blick auf das deutsche Aktienbarometer DAX:
Das im dünnen Handel -- bedingt durch den Feiertag in den USA und Großbritannien -- erzielte kleine Plus des DAX kann die charttechnische Ausgangslage auf Wochenbasis nicht recht aufpolieren.
Wie in den letzten Tagen erweist sich damit die Parallele (Akt. Bei 12.791 Punkten) zum Aufwärtstrend seit Februar 2017, die bis zum Hoch vom Mai 2016 zurückverfolgt werden kann, als zu hohe Hürde.
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Dieses Innenhalten, hinterlässt bei den technischen Indikatoren seine Spuren. So notiert das 4-Wochen-Momentum, welches im Rahmen des HSBC-Trendkompasses eine Trendumkehr frühzeitig aufzeigen soll, im negativen Bereich, während der RSI heißgelaufen ist. Des Weiteren liegt der MACD gefährlich nah an seiner Triggerlinie.
Als erste Unterstützung dient die Kombination aus dem zyklischen Tief vom Ende April 2017 (12.414 Punkte), dem Hoch vom April 2015 (12.391 Punkte) und dem Hoch von Anfang April 2017 (12.376 Punkte). Ohne eine Verletzung dieser Marken gilt beim DAX® weiterhin das Motto "im Zweifel für den Angeklagten", denn dann hat der zugrundeliegende Haussetrend unverändert Bestand.