Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Technischen Analysten bei der Hessischen Landesbank Helaba berichten von deren aktuellen Blick auf das deutsche Aktienbarometer DAX:
Gestern haben wir an dieser Stelle von den verstärkt vorzufindenden Schwächeanzeichen im Chartbild des DAX berichtet. An dieser Feststellung hat sich nichts geändert. Vielmehr wird die Gefahr größer, dass ein Ausbruch aus der etablierten Range nach unten vollzogen wird, umso länger der DAX nicht in der Lage ist, sich nachhaltig nach oben abzusetzen. Der Bereich von 12.634 Zählern hat sich als beachtenswerter Widerstand herauskristallisiert.
Darüber finden sich bei 12.663 und 12.669 Zählern bereits die nächsten Hürden. Auf der Unterseite gilt es die Supports bei 12.604 sowie bei 12.500/12.484 Zählern im Auge zu behalten. Insbesondere der neuerliche Schlusskurs unterhalb der Instantaneous Trendline und der 21-Tage-Linie unterstützen diese Annahme.
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Auf der anderen Seite kann festgestellt werden, dass verschiedene Oszillatoren weniger deutlich in Richtung Süden zeigen, wie das noch gestern der Fall war. Die Anzahl von DAX-Titel, welche unterhalb der für den mittelfristigen Trend relevanten 55-Tagelinie notieren verringerte sich leicht von 43 auf nun 40 Prozent. Insofern erscheint es ratsam, im Sinne einer höheren Prognosesicherheit, ein insgesamt klareres Bild abzuwarten.